Wünsche und Gedanken

Was bringt das 2019 neues?

Da ich, wie letztes Jahr, keinen Jahresrückblick schreiben möchte, dachte ich mir, ich schreibe einfach mal meine Wünsche und Gedanken auf.

Was wünsche ich mir? Wenn ich ins neue Jahr blicke, dann wünsche ich mir Gesundheit. Gesundheit ist das höchste Gut, was ein Mensch besitzen kann. Oft ist einem das nicht bewusst und man merkt es erst, wenn die Gesundheit zu streiken droht.
Ich möchte mir auch mehr Zeit für die schönen Momente im Leben nehmen. Zeit für die Dinge, die das Herz erwärmen. Ich möchte meinen Weg auf meine Art und Weise gehen und dabei mich selber bleiben dürfen, ohne mich verstellen zu müssen.

Ich habe in den letzten Jahren viele Neugeborene fotografieren dürfen. Vorwiegend natürliche Fotografie und nur noch wenige Shootings, in denen das Baby in Körbe drapiert wurde. Ich habe festgestellt, dass sich für mich die natürliche Fotografie besser anfühlt. Obwohl ich mir schon letztes Jahr gesagt habe, dass mein Weg die natürliche Babyfotografie sein wird, habe ich dennoch, auf Wunsch der Eltern, die Babys in Körbe und dergleichen gelegt. Dabei fühlte ich immer öfter, dass sich genau diese Shootings für mich nicht stimmig anfühlten und ich das eigentlich nicht mehr machen möchte.

Es kamen aber auch Zweifel auf, ob der fotografische Weg, den ich gehen möchte, auch der für mich richtige ist. Die Worte meiner Tochter, die so ehrlich, treffend und direkt waren, haben es auf den den Punkt gebracht. Man sollte das tun, für das man brennt.

Manchmal braucht es Zeit, den Mut zu finden, seine Ideen und Träume umzusetzen und auch mal Nein zu sagen. So bin ich nun zum Entschluss gekommen, nur noch natürliche Neugeborenenshootings anzubieten, so wie sie auch in meinen Portfolio zu sehen sind.
Ich möchte den Zauber der ersten Tage natürlich einfangen und Erinnerungen schaffen, die Emotionen hervorrufen. Bilder, die zeitlos sind und auch noch nach Jahren gerne angeschaut werden.

Weiter habe ich mir Fragen zur Studiofotografie gestellt und für mich entschieden, dass ich auch in Zukunft nicht im Studio, sondern draussen in der Natur oder in der Stadt fotografieren werde. Es ist schön zu sehen, wenn Kinder über die Wiese laufen, Blätter, Steinchen und Stöckchen entdecken. So können Kinder vor der Kamera sein, wie sie sind – ungestellt und echt. Auch für Erwachsene oder Jugendliche gibt es so viele Möglichkeiten, tolle Fotos zu erhalten. Ich brauche für meine Art von Fotografie kein Studio. Meine Umgebung gibt mir alles was ich brauche, um tolle, authentische Fotos zu machen.

Im Zeitalter von Social Media mache ich mir natürlich auch Gedanken darüber, wie ich mich und meine Arbeiten zeigen soll.
Immer wieder werde ich darauf hingewissen, dass ich mehr private Dinge zeigen und schreiben soll, dass ich aktiver in den Sozialen Kanälen sein sollte um mehr Erfolg zu haben. Irgendwie scheint heute jeder nur noch daran gemessen zu werden, wie viele Follower er hat. Ich möchte aber mit meinen Arbeiten überzeugen und nicht mit der Anzahl Likes oder Follower bewertet werden. Ein Like ist oft nur ein Klick, ohne sich mit einem Bild oder einem Text wirklich befasst zu haben. Oft werden Likes nur gegeben, um seine eigenen Spuren zu hinterlassen.
Auf diesen Zug mag ich nicht aufspringen. Ich bin der Meinung, dass man auch Erfolg haben kann, ohne jeden Moment mit der ganzen Welt teilen zu müssen. Ich werde in Zukunft noch immer wenig Privates schreiben und nur ausgesuchte Arbeiten in Sozialen Medien teilen.

Ich sag dann mal tschüss, bis nächstes Jahr. Ich wünsche euch allen besinnliche Festtage und Zeit für euere eigenen Gedanken. Feiert schön und kommt gut und gesund ins neue Jahr.

2019 Rückblick

Barbara Brutschin
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Barbara Brutschin

Fotografin für authentische Familienfotos

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